Screencapture: © 2009 Microsoft Corporation
Der Morgen nach Microsofts E3-Pressekonferenz
Ich sitze mit meiner Freundin und unseren zwei Jungs am Küchentisch beim Frühstück. Natürlich erzähle ich von Project Natal, Milo, der herumhampelnden Demo-Tante mit ihrer miesen Trefferquote und dem lustigen »Künstler«, der eine virtuelle Wand bekleckste. Ich erwähne auch die interessanten Versuche des Entwicklungschefs (oder was das war), uns die Dashboard-Navigation per Gesten schmackhaft zu machen.
»Jetzt soll man alles per Körperbewegung steuern«, sage ich, »und per Sprachbefehl. ›Stencil« soll man rufen oder ›Finish‹, oder man wischt mit der Hand von links nach rechts und von oben nach unten. So blättert man dann. Beim Malen wackelt man dafür stark oder leicht mit dem Arm, und dann reagiert das Spiel irgendwie. Dünne Striche, dicke Kleckse, ›Red‹, ›Blue‹ undsoweiter.«
Ich fahre fort: »›You are the Controller‹, heißt es, und Spielberg war vor Ort und fand es natürlich ganz dufte. Und dann haben sie allen Zuschauern erklärt, dass das größte Problem der Spieleindustrie schließlich dieses Ding in der Hand sei, die Fernbedienung, die fehlende Unmittelbarkeit, die vielen Knöpfe, die Lernkurve, die Komplexität.«
»Jetzt«, so wiederhole ich die Aussage des Xbox-Meisters, »jetzt braucht man keinen Controller mehr.« Und meine Freundin:
Dafür aber ein Handbuch.
10 Dinge, die ich an dir liebe…