
Brainstorming, Baby, Braaaaaaaaaaaaains!!!
Dies hier ist kein fertiger Beitrag. Es ist eine Liste, die mir als Sammelstelle dient für ständig wiederkehrende Aussagen zur unsäglichen »Killerspiel«-Debatte.
Es sind dies nicht die Aussagen der Verbotsbefürworter oder »Politiker«, wie sie in einschlägigen Blogs gerne genannt werden, sondern Aussagen von Spielerinnen und Spielern (haha).
Halbwegs ungeordnet. Absolut unvollständig.
Wenn ich groß bin, bringe ich das ganze vielleicht einmal in einen Gesamtzusammenhang, doch dafür muss noch viel Wasser den Rhein und Pixelhirn die virtuelle Wand herunterfließen.
Gewalthaltige Spiele sind nicht das Problem.
Niemand läuft wegen eines Spieles Amok.
Zusammenhänge zwischen Gewalt in Spielen und Aggressionen im echten Leben sind nicht zu beweisen.
Studien, die diese Zusammenhänge beweisen, sind nicht glaubhaft.
Zudem gibt es Studien, die das Gegenteil beweisen: Kein Zusammenhang zwischen Gewalt in Games und Aggression im echtem Leben.
Diese Studien sind glaubhaft.
Der beste Beweis sind wir.
Wir laufen nicht Amok.
Wir haben schon mit 14 Jahren indizierte Spiele gespielt und sind trotzdem ganz normal geblieben.
Denn Gewalt in Spielen ist keine echte Gewalt. Polygone sind keine Lebewesen.
Außerdem ist Gewalt ein Teil unserer Kultur.
Gewalt gibt es in allen Medien.
Wichtig ist Medienkompetenz. Kinder und Jugendliche müssen den richtigen Umgang mit Medien lernen.
Zensuren und Verbote bringen gar nichts. Im Internetzeitalter ist alles immer und überall verfügbar.
Zensuren und Verbote bringen gar nichts. Im Gegenteil machen sie das Verbotene bloß attraktiver.
Verbotene Spiele verkaufen sich besser.
Zensuren beschneiden die Kunst- und Meinungsfreiheit.
Videospiele sind Kunst.
Verkaufs- und Werbeverbote schaden der deutschen Wirtschaft.
Games ohne Jugendfreigabe machen nur einen Bruchteil aller Videospielverkäufe aus.
Games ohne Jugendfreigabe sind niemals gewaltverherrlichend. Sie sind maximal gewalthaltig.
Uns geht es bei gewalthaltigen Spielen nicht um die Gewalt.
Geschnittene Spiele machen keinen Spaß.
Ich bin 18 und will selbst entscheiden, was ich spiele und was nicht.
Jugendschutz ist Gängelung von Erwachsenen.
Wir haben den strengsten Jugendschutz der Welt.
Die Freigabepraxis in anderen Ländern ist viel besser.
Jugendschutz ist selbstverständlich notwendig, richtig und wichtig.
Jugendschutz schützt die Jugend vor Medien, die nicht für sie bestimmt sind.
Altersfreigaben schützen unsere Jugend vor Medien, die nicht für sie bestimmt sind.
Selbstverständlich gibt es Medien (auch Spiele, logisch), die nicht für Jugendliche bestimmt sind.
Selbstverständlich müssen Jugendliche vor solchen Medien (auch Spielen, logisch) geschützt werden.
Dafür haben wir ja unseren Jugenschutz — Freigaben, Indizierungen, Verbote.
Indizierungen sind eigentlich überflüssig; wozu haben wir eine Freigabe »ab 18«?
Schnitte sind komplett überflüssig; wozu haben wir eine Freigabe »ab 18«?
Gewaltverherrlichende Spiele sind verboten.
Indizierte Spiele dürfen schon heute nicht beworben werden.
Spielemagazine berichten nicht über indizierte Titel.
Spielemagazine berichten maximal vorab über solche Titel, aber hey…
Spielehändler dürfen indizierte Titel nur unter der Ladentheke verkaufen.
Spielehändler müssen auf alle Altersfreigaben achten.
Spielehändler, die sich nicht an die Freigaben halten, sind ein Problem.
Erwachsene, die Kindern Zugriff auf verbotene Medien gewähren, sind u.U. ein Problem.
Eltern sind ein Problem.
Eltern sind das Problem.
Eltern sollten wissen, womit sich ihre Kinder beschäftigen.
Eltern sollten ihren Kindern Medien verbieten, die nicht für sie bestimmt sind.
14-Jährige sollten keine indizierten Titel spielen.
14-Jährige dürfen keine indizierten Spiele spielen. Das ist bereits heute verboten.
Wir brauchen keine schärferen Gesetze.
Wir brauchen eine Kultur des Hinsehens.
Wir brauchen mehr Medienkompetenz.
Wir brauchen weniger Verbote.
Sowieso sind immer die Neuen Medien schuld. Das war auch schon immer so. Bücher, Filme, Comics, you name it.
Journalisten haben keine Ahnung.
Politiker haben keine Ahnung.
Beim Bund lernt man echtes Töten.
Alkohol ist viel schlimmer.
Rauchen ist viel schlimmer.
Die Hersteller tragen überhaupt keine Verantwortung.
PEGI wäre toll.
Importe sind auch keine Lösung.